GfK: Kaufkraft um 8% auf EUR 8394 gestiegen

Published: 04.12.2017 Ähnliche Länder:  Deutschland Deutschland

Die Kaufkraft ist dieses Jahr gegenüber 2016 um 8% auf 8394 Euro pro Person gestiegen.

Am höchsten ist sie in Prag mit 129,9%, das sind fast 30% mehr als im Landesdurchschnitt. Wie aus einer GfK-Studie weiter hervorgeht, hat sie vor allem in der Gegend von Olomouc, Přerov und Šumperk (rund 11%) zugenommen, am wenigsten in den Kreisen České Budějovice und Pardubice (unter 6%). 

Den Europäern stehen 2017 im Schnitt 13.937 Euro für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung – das zeigt die aktuelle Studie "GfK Kaufkraft Europa 2017". Das verfügbare Nettoeinkommen der untersuchten 42 Länder unterscheidet sich jedoch enorm: In Liechtenstein, dem Spitzenreiter unter den europäischen Ländern, steht der Bevölkerung eine pro-Kopf-Kaufkraft von 63.267 Euro zur Verfügung, während sich die Kaufkraft der Ukrainer auf lediglich 949 Euro pro Person beläuft. Große Unterschiede gibt es auch innerhalb der einzelnen Länder: In Polen beispielsweise haben die Menschen im kaufkraftstärksten Kreis Warszawa 12.473 Euro, im kaufkraftschwächsten Kreis Przysuski hingegen nur 4.152 Euro. Diese und weitere Erkenntnisse der Studie ermöglichen Händlern und Herstellern, die besten Regionen für den Verkauf und das Marketing ihrer Produkte zu bestimmen.

Quelle: ČIA NEWS, GfK