
Bau-Studie: Wo es 2009 das größte Wachstum gibt
(Neuheiten - Detail)
Datums : 11.09.2008Bau-Studie: Wo es 2009 das größte Wachstum gibt
Laut aktueller Bauwirtschafts-Studie gibt es 2009 in Rumänien und Slowenien "fantastische" Wachstumsraten, aber auch Österreichs Bau-Markt bleibt demnach top.
Hände weg von Ungarns Bauwirtschaft, Rumänien bleibt 2009 Wachstumskaiser und Österreich muss sich nicht verstecken: Das sind Kernaussagen einer aktuellen Studie des ZOE-Expertenteams rund um Wolfgang Amann. Laut der vergleichenden Länderanalyse und Prognose der Bauwirtschaft Mittel- und Osteuropas wird es 2009 im Osten "weiterhin fantastische Wachstumsraten" geben. "Aber auch Österreich bleibt auf hohem Niveau interessant", erläutert Studienautor Amann. Größtes Potenzial sieht er in Rumänien und Slowenien: "Zwar hat sich auch in diesen Ländern das Wachstum zuletzt eingebremst, aber die Märkte sind mit den 2009 erwarteten Zuwachsraten von 21,3 beziehungsweise 14 Prozent noch immer hoch attraktiv." Der Bedarf sei sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau "noch immer riesig". So seien in Rumänien zum Beispiel erst 200 Kilometer Autobahn gebaut.
Deutlicher eingebremst habe sich die Bauproduktion in Tschechien. Gab`s 2007 noch ein Plus von 15,2 Prozent, wird es heuer ein leichtes Minus geben. Hier zeichne sich eine Sättigung ab. Die wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen seien getätigt, einzig im Wohnbau gebe es noch Bedarf.
Am schlechtesten entwickle sich Ungarn: "Dort gibt es ein echtes Problem", sagt Amann. Grund sei die Politik, die das Wachstum hemme.
"Heimmarkt gesund"
Österreichs Bau entwickle sich heuer und 2009 mit Zuwächsen von 5,5 beziehungsweise 4,4 Prozent "gut". Hier gebe es allerdings keine Dynamik und keine "Traummargen" wie im Osten. Außerdem seien die Gewinne der Baufirmen eher klein. Aber Letzteres liege vor allem an den in Österreich üblicherweise eher hohen Investitionen der Baufirmen, sagt Amann. Insgesamt sieht er die Ertragslage "absolut positiv". Fazit Amanns: "Der Heimmarkt ist gesund."
(11.09.2008 | Wirtschaftsblatt)
Kontakt :
Kontakt :


E-mail:
vienna@czechtrade.cz
WWW: http://www.czechtrade.at/
Phone: +43 (0)1 240 27 390
Fax: +43 (0)1 240 27 66390
WWW: http://www.czechtrade.at/
Phone: +43 (0)1 240 27 390
Fax: +43 (0)1 240 27 66390

